Wichtige Befehle in Linux auf Debian-Basis

 

  Die meisten Befehle können /müssen in tiefen System-Verzeichnissen ausgeführt werden, dazu ist es notwendig vor dem jeweiligen Befehl ein "sudo" zur Freischaltung als "root" zu schreiben. Ansonsten wird der Befehl möglicherweise nicht oder nicht richtig ausgeführt.  

 

  Befehlstyp Befehl Auswirkung  
         
  Netzwerk ifconfig für Lan; zeigtIP-Adresse, Mac-Adresse, Netzwerk-Maske und Teilnehmer  
    iwconfig für Wlan; zeigtIP-Adresse, Mac-Adresse, Netzwerk-Maske und Teilnehmer  
    ethtool eth0 der Status der Netzwerkkarte eth0 wird ausgelesen  
    ethtool -s eth0 speed 1000 stellt die Geschwindigkeit von Netzwerkkarte eth0 auf  1GBit  
      Sperren und Freigeben einzelner Ports:  
    sudo iptables -A OUTPUT -p tcp --dport 6881 -j DROP ausgehender verkehr wird auf port 6881 gesperrt  
    sudo iptables -A INPUT -p tcp --dport 6881 -j DROP eingehender verkehr wird auf port 6881 gesperrt  
    sudo iptables -I INPUT -m tcp -p tcp --dport 6881 -j ACCEPT eingehender verkehr wird auf port 6881 freigegeben  
    sudo iptables -I OUTPUT -m tcp -p tcp --dport 6881 -j ACCEPT ausgehender verkehr wird auf port 6881 freigegeben  
         
         
  System sudo -s, su -s Administrator freischalten  
    cat /proc/cpuinfo Zustand des Prozessors auslesen  
    top gestartete Dienste nach Auslastung und Priorität anzeigen  
    htop gestartete Dienste nach Auslastung und Priorität anzeigen (grafische Ausgabe)  
    ps -A aktuelle laufende Prozesse anzeigen  
    dmesg zeigt Kernel-Log-Messages  
    uname -r zeigt aktuellen Kernel  
    uname -a zeigt aktuellen Kernel und die Bit-Version an  
    logread zeigt Log-Start-Datei von VDR an  
    reboot Neustart des Systems  
    poweroff Ausschalten des Systems  
    sensors Temperaturen (Cpu und Mainboard) und Lüfter-Drehzahlen auslesen  
    hddtemp /dev/sda liest Festplatten-Temperatur aus (wobei sda die Festplatte sein kann)  
    smartctl -a /dev/sda liest die Festplattenparameter  
    dir listet den Verzeichnisinhalt des Ordners auf  
    ls listet den Verzeichnisinhalt des Ordners nach Typen auf (Farben)
schwarz = Datei
blau = Ordner
hellblau = Symlink (Verknüpfung)
grün = ausführbare Datei (sh)
rot = ?
rot/schwarz = ?
 
    ls -l listet den Verzeichnisinhalt des Ordners und dessen Rechte auf  
    cd /test in das Verzeichnis test springen  
    cd .. ein Verzeichnis zurück springen  
    cd / komplett zurück springen in das Stammverzeichnis  
    mkdir ein Verzeichnis erstellen  
    sudo mkdir ein Verzeichnis als Administrator erstellen  
    ln Symbolischen Link (Verknüpfung) erstellen  
    cp Dateien kopieren  
    cp -r Verzeichnis und dessen Inhalt kopieren  
    dd kopieren  
    rm Dateien löschen  
    rm -r Verzeichnis und dessen Inhalt löschen  
    mv Datei / Verzeichnis umbenennen und / oder in ein anderes Verzeichnis verschieben  
    lsmod zeigt alle geladenen Kernelmodule an  
    lspci zeigt alle angeschlossenen PCI-Geräte an  
    lsusb zeigt alle angeschlossenen USB-Geräte an  
    wget http://... lade folgende Datei aus Internet  
    hwinfo Hardware auslesen  
    hwinfo --cdrom Hardware auslesen, speziell das CD / DVD-Laufwerk  
    mount Laufwerke einbinden  
    syntax --help die Hilfe des jeweiligen Befehls ansehen  
    sudo chmod 777 einer Datei / Verzeichnis "Root-Rechte" geben  
    sudo chmod +x einer Datei / Verzeichnis "Ausführungs-Rechte" geben  
    sudo chown root:root eine Datei / Verzeichnis den "Einzel / Gruppen-Besitzer" zuweisen (Besitzer hier root)  
    sudo chown ubuntu:ubuntu eine Datei / Verzeichnis den "Einzel / Gruppen-Besitzer" zuweisen (Besitzer hier ubuntu)  
    sudo nvidia-settings ruft die Nvidia-Konfiguration auf  
    sudo apt-get install Paket aus den Paketlisten installieren  
    sudo apt-get remove Paket aus den Paketlisten deinstallieren  
    sudo apt-get autoremove nicht mehr benötigte Pakete deinstallieren (Abhängigkeiten werden geprüft) (einmal im Monat ausführen)  
    sudo apt-get clean Temporäres Cache-Verzeichnis leeren (einmal im Monat ausführen)  
    sudo dpkg -i *.deb Ein Deb-Paket von Hand installieren (ohne Paketlisten)  
    sudo dpkg -r *.deb Ein Deb-Paket von Hand deinstallieren (ohne Paketlisten)  
    ssh-keygen Sicherheitsschlüssel generieren  
    date -s hh:mm:ss Uhrzeit stellen  
    date -s "mon day, year hh:mm:ss" Datum und Uhrzeit stellen  
    hdparm -tT /dev/sdxX Getestet wird, wie schnell Daten aus dem Festplatten-Cache und direkt von der Platte gelesen werden können  
    dmesg | grep ACPI Suche im ringpuffer nach acpi (es sind auch andere Suchen möglich)  
    dpkg-reconfigure locales Lokalisierung für Sprache Deutsch einrichten bzw. ergänzen  
    sudo X -configure X-Server neu konfigurieren lassen (vorher /etc/X11/xorg.conf nach /etc/X11/xorg.conf.save sichern)  
    sudo dpkg-reconfigure keyboard-configuration Startet eine Neukonfiguration der Tastatur-Einstellungen (Standard-Tastatur  hat 105 Tasten)  
    Strg + Alt + F2 bis F6 Um auf das "richtige" Terminal zu kommen  
    Strg + Alt + F7 Um das "richtige" Terminal zu beenden  
    Strg rechts + F2 Um auf das "richtige" Terminal in einer VirtualBox zu kommen  
    Strg rechts + F7 Um das "richtige" Terminal in einer VirtualBox zu beenden  
    dd if=/dev/cdrom of=~/Name.iso Es wird die Datei Name.iso von der eingelegten CD/DVD nach Home/Benutzer erstellt  
    sudo dd if=*.iso of=/dev/sdd Bitgenau kopieren z.B.: Iso-Datei auf USB-Stick  
    sudo dd if=*.iso of=/dev/sdd bs=1M Megabyteweise kopieren z.B.: Iso-Datei auf USB-Stick  
      (Beides funktioniert auch mit IMG-Dateien)  
    logrotate -vf /etc/logrotate.conf Log-Dateien komprimieren die zu groß sind  
    sudo dpkg --get-selections > ~/Paketliste.txt Paketliste exportieren  
    sudo dpkg --set-selections < ~/Paketliste.txt && sudo apt-get dselect-upgrade Paketliste importieren und Pakte installieren  
         
         
  Packen / Entpacken *.gz entpacken mit: gunzip name.gz  
    *.ohnetarabermit.bz2 entpacken mit: bzip2 -d name.bz2  
    *tar.bz2 oder *tar.gz2 entpacken mit: tar xvfj dateiname.tar.bz2  oder  tar xvfj dateiname.tar.gz2  
    *tar.gz oder *tar.tgz entpacken mit: tar xvfz dateiname.tar.tgz oder tar xvfz dateiname.tar.gz  
      um Dateien automatisch in das richtige Verzeichnis zu entpacken:
tar xfvz fantasiename.tar.tgz –C /
nachdem die Librariys oder Bibliotheken installiert worden sind noch folgendes eingeben:
depmod –ae
reboot
 
         
         
  Beispiele cp /media/test /pub/ kopiert die Datei "test" in das Verzeichnis "pub"  
    rm test löscht die Datei "test"  
    rm -r test löscht das Verzeichnis "test"  
    mv test.sh test2.st benennt die Datei "test.sh" nach "test2.sh" um  
    mv /pub/test.sh /media/super.sh benennt die Datei "test.sh" aus dem Verzeichnis "pub" in "super.sh" um und verschiebt diese in das Verzeichnis "media"  
    hwinfo --short --log logfile liest die Hardware aus und schreibt diese in das Logfile "logfile"  
    sudo chmod 777 /media dem Verzeichnis "media" Root-Rechte geben  
    hwinfo --cdrom herausfinden was für eine Laufwerksbezeichnung das CD / DVD-Rom hat  
    mount /datei.iso /test bindet die ISO-Datei "datei.iso" in das Verzeichnis "test" ein (auch im Netzwerk möglich)  
    ln -s /etc/Ziel-2 nummer2 erstellt einen Symbolischen Link (Symlink) mit einem Dateinamen nummer2 zum Ziel /etc/Ziel-2;
überprüfen kann man es mit: ls -l nummer2
die richtige Rückmeldung lautet dann:
rwxrwxrwx 1 root root datum uhrzeit nummer2 -> /etc/Ziel-2
 
    sudo dd if=/dev/sda1 of=/dev/sdb HDD Bit-weise (komplett) klonen / kopieren; am besten mit einem Live-System (von sda1 wird auf sdb kopiert)  
    date -s "oct 13, 2014 14:13:23" Setzt das Datum und dieUhrzeit  
         
         
  Speziell für VDR /etc/init.d/runvdr stop stoppt den VDR  
    /etc/init.d/runvdr start startet den VDR  
    edid-parse edid.bin zeigt an, welche Daten/Auflösungen der Bildschirm an den PC übergibt (edid-parse benötigt das Paket read-edid)  
    DISPLAY=:0 nvidia-settins -q RefreshRate die Display-Frequenz wird angezeigt